Die Speicherheizung, oder auch Nachtspeicherheizung genannt, ist eine gute Alternative zu den üblichen Heizungssystemen geworden. Im Gegensatz zu früher, ist es heut zu Tage auch nicht mehr so, dass die Speicherheizung in ihrer Anschaffung zwar günstig, aber der Strom viel zu teuer ist, die Elektroheizung ist mit den Jahren zu einer echten Konkurrenz für die „normale“ Heizung geworden.
Wie der Name schon sagt, werden die Speicherheizungen nachts mit vergünstigtem Strom aufgeladen und geben die gespeicherte Wärme tagsüber ab, der Kern des Ofens kann hierbei eine Temperatur bis zu 600 Grad bekommen. Im Gegensatz zu den älteren Modellen, sind die neuen Speicherheizungen auch in der Lage die Wärme wesentlich effizienter abzugeben. Bei den meisten Modellen unterscheidet man in ungesteuerte und gesteuerte Anlagen. Bei den gesteuerten Anlagen wird die Aufwärmzeit abhängig von der Außentemperatur gemacht, das heißt, je nachdem wie warm oder wie kalt es draußen ist, wärmt sich die Anlage zum Beispiel nur 3 oder auch 6 Stunden auf. Bei den ungesteuerten Anlagen jedoch ist die Aufladezeit immer die gleiche und nicht abhängig von der Temperatur.
Speicherheizungen haben den großen Vorteil, dass der Einbau sehr einfach ist und sie nicht viel Platz benötigen. Bei einer Speicherheizung benötigt man keinen Schornstein, keine Heizrohre, keinen Kellerraum und auch keinen Brenner. Außerdem werden mit solch einer Heizung die Energievorräte, sprich Öl oder Gas geschont. Und auch die Optik lässt nicht zu wünschen übrig, je nach Bedarf können die Heizungen zum Beispiel mit Verkleidungen an den Raum angepasst werden und sind so kein störendes Element im Wohnraum.
Da viele alte Nachtspeicherheizungen allerdings mit Asbest verbaut wurden, ist es ratsam diese gegen neue Speicherheizungen auszutauschen, dank der niedrigen Anschaffungskosten, kann man den Austausch in der Regel aber auch ohne Probleme ermöglichen. Jedoch sollte man die Entsorgung, sowie den Ausbau einem Fachmann überlassen, dieser kann die alten Heizungen dann auch fachgerecht entsorgen und die neue Heizung einbauen.
Im Internet findet man oftmals ein großes Angebot zu einem guten Preis. Außerdem hat man noch die Möglichkeit die Preise und Leistungen der verschiedenen Anbieter untereinander zu vergleichen und so den besten auszusuchen.
Siehe auch: Heizungssysteme