Wer einen Holzfußboden verlegen möchte, der sollte nicht nur darauf achten, dass er ein gutes Parkett oder auch Laminat kauft, sondern auch eine vernünftige Trittschalldämmung. Denn diese hat direkt mehrere Vorteile, ein ganz wichtiger ist unter anderem, wie der Name schon sagt, die Vermeidung von Trittschall. Denn dieser stört nicht nur die Nachbarn, sondern lässt selbst das teuerste Parkett ziemlich „hohl“ klingen und kann sogar später langfristige Schäden verursachen. Mit einer guten Trittschalldämmung schont man nicht nur den Fußboden, sondern verbessert zudem noch die Wärmeisolierung und kann bei der Verlegung noch kleine Unebenheiten ausgleichen.
Genauso wie es bei den Holzfußböden unterschiedliche Qualitäten gibt, sollte man auch beim Kauf einer Trittschalldämmung auf eine ordentliche Qualität achten. Zunächst einmal kann man die Dämmungen an Hand ihres Trittschallverbesserungsmaß einteilen, es gibt zum Beispiel einfache Folien, die dämmen bis zu 19 Dezibel, genauso gibt es aber auch Schalldämmungen die bis zu 24 Dezibel dämmen. Des weiteren gibt es extra Folien die das Fertigparkett oder auch das Laminat vor aufsteigender Feuchtigkeit schützen und zudem noch Fußkälte vermeiden, beziehungsweise eindämmen können. Sollen kleine Unebenheiten noch ausgeglichen werden, sollte man prüfen bis zu wie viel mm die Trittschalldämmungen ausgleichen können.
Besonders einfach zu verlegen und extrem trittschalldämmend sind die so genannten Trittschalldämmplatten, sie können den Trittschall sogar bis zu 32 Dezibel verbessern. Außerdem bieten sie ebenfalls eine gute Wärmedämmung und können auch bei einer eventuellen Fußbodenheizung verlegt werden. Wer eine Fußbodenheizung besitzt, sollte generell darauf achten, dass die Dämmungen für solche Ansprüche geeignet sind, durch eine falsche Dämmung kann ansonsten ein enormer Wärmeverlust hervorgerufen werden.
Vor allen Dingen bei Altbauten sollte man auf eine gute Trittschalldämmung achten, denn die Holzdecken, oder auch Holzbalken, übertragen die Laufgeräusche besonders stark. Das heißt, nicht nur bei einer Renovierung oder einer Bodenverlegung sollte man eine bestmöglichste Trittschalldämmung verlegen, sondern auch bei einer Mietwohnung sich nach dem verlegtem Trittschall erkundigen. Ansonsten kann die neue Wohnung nämlich schnell zum „Lärmalbtraum“ werden. Mit einer ordentlichen, beziehungsweise fachgerechten Trittschalldämmung, kann aber in der Regel nichts passieren, egal ob im Alt- oder im Neubau.
Siehe auch: Holzfußböden