Ein Dachstuhl ist die Konstruktion, die das Dach trägt. Der Dachstuhl ist dabei mit den Sparren über Schwellen oder Pfetten und die wiederum mit dem Mauerwerk des Hauses verbunden und dort fest verankert; nicht dass das Dach bei etwas stärkerem Wind bereits herunterfällt oder zusammenklappt. Wichtig ist deshalb für Dachstühle, dass die Statik so berechnet ist, dass sie sich nicht nur selbst inklusive Dachpfannen und Dachdämmung tragen können, sondern auch Belastungen von außen aushalten, wie eben starken Wind und auch vor allem das Gewicht des Schnees im Winter.
Der Dachstuhl sowie die Sparren, die von der Traufe bis zum First reichen, bestehen heute zumeist aus Brettschichtholz; nicht mehr aus Vollholz. Die Sparren haben dabei die Aufgabe, die Dachlast über den Dachstuhl in das Mauerwerk des Hauses abzuleiten. Das geschieht vor allem über sogenannte Pfetten oder über Schwellen. Zum Dachstuhl im engeren Sinne gehören im Grunde die Sparren nicht. Der Dachstuhl trägt nämlich eigentlich die Sparren und ist somit die Holzkonstruktion, die die Sparren stützt, die wiederum die Dachhaut, beziehungsweise Dachdeckung, tragen. Oft wird aber unter Dachstuhl die gesamte Dachkonstruktion verstanden, was die Sparren dann mit einschließt. Im Grunde besteht der Dachstuhl aber nur aus den sogenannten Stuhlschwellen, Stuhlsäulen, Streben und Kopfstreben, Stuhlrähmen und Spannriegel. Die Sparren werden dann mit den Stuhlschwellen und Stuhlsäulen verbunden und können so die Dachlast ableiten.
Die Kosten für einen Dachstuhl richten sich dabei nach einigen wichtigen Parametern, die berücksichtigt werden müssen. Das verwendete Holz in m³, der Abbund, das Aufstellen, die Dachdeckung (auch wichtig für die Statik), die Neigung und vieles mehr wird dabei mit eingerechnet, wobei die Firma den Preis am Ende pro m² Dachfläche angibt.
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