Eine maßgeschneiderte Immobilienfinanzierung und das beste "Fundament" für den Hausbau oder Kauf der eigenen vier Wände. Bei der Suche nach der optimalen Baufinanzierung sind einige Vergleichskriterien zu berücksichtigen, die für den Hauskäufer oder Bauherrn bares Geld bedeuten können.
Das wichtigste Kriterium sind dabei die Zinsen, die letztendlich die Höhe der monatlichen Rate bestimmen. Da die Bauzinsen in Deutschland mit 4,5 bis 5 Prozent immer noch deutlich niedriger sind, als vor 10 bis 15 Jahren, empfiehlt es sich für Bauherrn, diese Zinsen auch längerfristig zu sichern. Viele Banken bieten heute Festzinsverträge für 20 oder 25 Jahre an.
Bei einer Hausfinanzierung kann auch der Einsatz von Eigenkapital sinnvoll sein. Dadurch lässt sich die erforderliche Kredithöhe reduzieren und die Bank kann außerdem einen günstigeren Zinssatz anbieten. Mit einem Baufinanzierungsrechner können Zinsen und Tilgung berechnet werden. Den besten Zinssatz gibt es in der Regel für Finanzierungen, die weniger als 60 Prozent des Verkehrs- bzw. Beleihungswertes des Objektes ausmachen. Zinsaufschläge werden dann bei einen Beleihungsauslauf von 80 bzw. 100 Prozent erhoben.
Weitere Kosten, die bei einer Immobilienfinanzierung anfallen können, sind das Bearbeitungsentgelt oder die Bereitstellungszinsen. Diese werden meist berechnet, wenn die Kreditauszahlung entsprechend des Baufortschritts über mehrere Monate erfolgt. Beide Posten sind mit den Banken verhandelbar, beispielsweise in Form zinsfreier Monate oder dem Verzicht auf eine Bearbeitungsgebühr.