Die Türbänder sind neben den Türzargen und den Türschlössern ein wichtiger Bestandteil in einer Türe, ohne sie würde sich eine Tür nur schlecht, beziehungsweise gar nicht öffnen lassen. Sie sind vereinfacht ausgedrückt die Verbindung zwischen Tür und Türrahmen, wie viele Türbänder an einer Tür befestigt sind, hängt von deren Größe sowie der Beanspruchung der Tür ab. Die meisten Türen sind mit Einbohrbändern am Rahmen befestigt, allerdings gibt es verschiedene Bänder, sie werden nach Art und Nutzen eingeteilt.
Das so genannte Klobenband zum Beispiel wird in der Regel für rustikale oder auch Antiquare Stücke verwendet, da es meistens reichlich verziert ist und so bestens zu den Möbelstücken, beziehungsweise der Tür passt. Zapfenbänder hingegen haben den Vorteil, dass sie in die Türe eingelassen werden und somit unsichtbar sind, außerdem versprechen sie eine lange Lebensdauer und weisen kaum Gebrauchsspuren auf. Allerdings werden diese Bänder in der Regel von einem Fachmann montiert und können von keinem Laien in die Tür gesetzt werden. Weitere Türbänder sind noch das Klavierband, das Fischband und das Topfband, Fischbänder kommen meistens bei den industriell gefertigten Türen vor, während das Klavierband, wie der Name schon sagt, vornehmlich für das öffnen und schließen des Klavierdeckels zuständig ist.
In der Regel erhält man die Türbänder aus unterschiedlichen Materialien, so hat man die Möglichkeit die geeignetsten Türbänder für seine Türe auszusuchen. Sie können sowohl aus Messing, Stahl oder auch Eisen gefertigt sein, besonders edel sind zum Beispiel vergoldete Türbänder, jedoch bekommt man die Bänder auch verzinnt oder vermessingt, für jeden Bedarf und Geschmack ist etwas dabei. Türbänder erhält man unter anderem im Baumarkt oder auch im Internet, sofern es sich auch nicht um schwierige Konstruktionen oder Zapfenbänder handelt, kann auch der Laie in der Regel die Bänder an der Tür montieren. Vorteilhafter ist aber natürlich ein Profi, dieser kann auch bei Problemen helfen und die Türen fachgerecht anbringen.